signalraum – programm

 
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SIGNALRAUM
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Im SIGNALRAUM finden seit März 2015 keine regelmäßigen Veranstaltungen mehr statt.

Aber es geht trotzdem mit einzelnen Aktionen weiter.

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Konzert für Kicker und Ensemble _UNIKATE 2

Eine musikalisch-sportliche Begegnung


Im Rahmen der Ausstellung: „Never Walk Alone“ im Jüdischen Museum München


Am Donnerstag, 30.November 2017, 20.00



Mit:


Charlotte Walterspiel (Mitglied des Orchesters am Jakobsplatz) _ Viola

Dine Doneff _ Kontrabass und Percussions

Ardhi Engl _ Streich- und Blasinstrumente

Gunnar Geisse _ Elektronik

- Und: ehrgeizigen Kickerspielern













„Kicker-Konzert“ ist eine eigens für die Ausstellung „Never Walk Alone. Jüdische Identitäten im Sport“ konzipierte Folge der Reihe „Unikate“. Diese stellt neue Klangkörper vor. Unerhörte Objekte, die Ungehörtes sichtbar machen. Die Reihe stellt eigenwillige Instrumente vor und will mit neuartigen Gerätschaften neue

Höreindrücke vermitteln. Den Auftakt machte Gero König aus Köln, der mit seinem Choreographen im Juni im Stadtmuseum zu Gast war.


Im Jüdischen Museum München wird der „Kicker“ neu interpretiert: AlsMusikinstrument, das die Energie temporeicher Begegnungen im Tischfußballmatch

überträgt auf das musikalische Zusammentreffen hochkarätiger Musiker_innen. DieFrage, wer dieses Match gewinnen wird, ist einfach zu beantworten: die

Zuhörerinnen und Zuhörer.


Eine Veranstaltung des Jüdischen Museums München in Zusammenarbeit mit Horst Konietzny in der Reihe „Unikate“ in Kooperation mit dem Orchester Jakobsplatz München.


Kartenreservierung unter Tel. +49 89 288516423 oder veranstaltungen.jmm@muenchen.de


Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 8 Euro. Einlass und Abendkasse ab 19:00

Ort: Jüdisches Museum München, Foyer



Idee und Konzeption: Horst Konietzny, SIGNALRAUM

Kickerprogrammierung und Soundinstallation: Christoph Reiserer

Soundproduktion für Kicker: Gunnar Geisse






Ensemble:



Charlotte Walterspiel


studierte Viola in Freiburg, London, Wien und Budapest.

Als Gründungsmitglied spielte sie 20 Jahre lang im Chamber Orchestra of Europe u.a. unter Claudio Abbado und Nikolaus  Harnoncourt, in dessen Concentus musicus sie mitwirkte.

1989 gründete sie das Pellegrini Quartett, in dem sie international tätig war. Mit diesem Ensemble wie auch in ihrer solistischen Tätigkeit entstanden viele Ersteinspielungen und Uraufführungen führender zeitgenössischer Komponisten wie Nono, Huber, Hölzsky, Feldman. Charlotte Walterspiel lebt in München und neben ihrer Mitwirkung im Orchester Jakobsplatz München bildet  Kammermusik in verschiedensten Besetzungen den Schwerpunkt ihrer musikalischen Tätigkeit, wie zum Beispiel als Trio mit Klaus Treuheit und Gunter Pretzel.




Dine Doneff


Musiker und Komponist tätig. Er verließ sein Heimatdorf in Westmazedonien, um als

Musiker in der griechischen Musikmetropole Thessaloniki seinen musikalischen Weg zu gehen. Er entwickelte seine Seele mit der Erkundung seiner Musik. 2001 wurde er Mitglied der Gruppe «Primavera en Salonico» mit Savina Yannatou, erschienen by ECM Records. Er ist Produzent seiner eigenen Musik: «Nostos»,

«Rousilvo», «Songs without words» und «Lost_Anthropology» mit «no bizz productions». Onstage Begegnungen zwischen Doneff und Musikern, Tänzern,

Schauspielern, Dichtern und bildenden Künstlern und Künstlerinnen wurden ein

wichtiger Teil seines Musikschaffens. Von 2014 bis 2016 arbeitete er als Komponist und Schauspieler für die Kammerspiele in München und das Thalia Theater in Hamburg.

Foto: LAMP



Ardhi Engl



deutsch-indonesischer Gitarrist, Multiinstrumentalist, Komponist, Klangforscher, Instrumentenbauer und Videokünstler. studierte klassische Gitarre am Richard-Strauss-Konservatorium, München bei Santiago Navascuez klassische Solokonzerte und Gründung des "Münchner Gitarrenquartett" eigene Kompositionen und Rundfunkaufnahmen Mitbegründer des Vereins für experimentelle Musik in München mit Stefan Wunderlich. Soloperformances mit präparierten Gitarren und selbstgebauten Instrumenten. Entwicklung zahlreicher Beiträge zu Klangforschung und Instrumentenbau für das Festival expermientelle Musik, München Mitglied verschiedener Gruppen zwischen Klassik, osteuropäischer und Latin/Zigeunermusik indonesische Gamelanmusik mit "Cara Bali" Konzerte in Jakarta gemeinsam mit den indonesischen Künstlern Wayan Sadre und Iwan Hassan. Zusammenarbeit mit internationalem Jugendtheater "Spielwerk" mit Aufführungen und Workshops in England und Italien Musik- und Videoarbeit für Tanz- :"bzw in D", "Ohrenblick", "Sur" mit Ruth Golic, "Flispernde Klangzwirbel", "Imagine - das blaue Auge", "Cari Bintang" mit Urte Gudian und Theaterproduktionen: Livemusik + Video mit Jörg Hube im „Untertagblues“ von Peter Handke, und für "Anatol" von A. Schnitzler seit 2005 mit Gerhard Polt auf der Bühne freie Improvisationsmusik mit Geoff Goodman in "Metal, Wood & Wire", Sebi Tramontana, Bill Elgart, Enrico Sartori, Christoph Reiserer, Ulrich Wangenheim, Alex Haas Arbeiten zu visueller Musik beim Festival für experimentelle Musik, München Musik für Lesungen u.a.mit Hanna Schygulla, Sybille Canonica 2013 Förderpreis Musik der Landeshauptstadt München. lebt und arbeitet in München





Gunnar Geisse


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laptop guitar



Gunnar Geisse entwickelte ein Instrument, das er laptop guitar nennt,   eine Erweiterung seines ehemaligen Hauptinstruments, der E-Gitarre um den Computer, die es ihm ermöglicht, das analoge Spiel auf digitaler Ebene fortzusetzen. Neben dem “signal processing” nutzt er hier vor allem, basierend auf den spektralen Eigenschaften des Ausgangssignals, die Software gestützte Realtime-Konvertierung von Audio in MIDI Daten zur Steuerung von virtuellen Instrumenten und Sampler. Dabei ist es unerheblich welche Art von Audiosignal als Quelle dient: das kann die E-Gitarre, kann Sprache, können Geräusche sein, ja selbst Musik in andere Musik zu “übersetzen” ist auf diese Weise realisierbar.


Geisse nutzt den Rechner sowohl als Improvisations-Instrument als auch als Produktionswerkzeug in mittlerweile weit über 20 Hörspielen für den BR, WDR, SWR, NDR, ORF und für DLR Kultur, in Auftragswerken für die musica viva, die Münchner Opernfestspiele, die Münchener Biennale und die Donaueschinger Musiktage. Als Interpretations-Instrument setzte er den Rechner zuletzt am Theater in Erfurt in elektronischen Versionen von Auszügen aus der h-Moll Messe und der Johannes-Passion von Bach ein. Aktuell arbeitet er an einer elektronischen Transformation des Debussy Streichquartetts mit Musikern der Münchner Philharmoniker.


Neben seiner Tätigkeit als E-Gitarrist in den Symphonieorchestern, brachte ihn seine Liebe zur improvisierten und experimentellen Musik zu Kooperationen mit Eivind Aarset, Richard Barrett, Jaap Blonk, Peter Brötzmann, Marc Ducret, eRikm, Vinko Globokar, Barry Guy, Joëlle Léandre, Michael Lentz, George Lewis, Phil Minton, David Moss, Olga Neuwirth, Lauren Newton, Phill Niblock, Evan Parker, William Parker, John Russell, Giancarlo Schiaffini, Elliott Sharp, Mike Svoboda, Gary Thomas und Michael Wertmüller.


Gut abgebildet wird Geisses Ansatz auf seiner aktuellen Solo Doppel-CD, die demnächst bei NEOS mit dem Titel “The Wannsee Recordings” erscheint.























 
UNIKATE

Ein Festival der Einzigartigkeit
Betont den Eigenwillen der Instrumente und ihrer Erbauer

 Selber bauen, selber hören!